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Unermüdlich und keine Angst vor dem Rest der Rapszene hat JAW und beweißt mit scharfen Attacken auf die Gesellschaft, dass er seine Energie gezielt einsetzt um ganz nach oben zu gelangen.
Wortwitz wird auch bei diesem Release groß geschrieben, jedoch befasst sich der Protagonist ebenfalls mit Themen wie Suizid ("Zwei Tode") oder der Politik rund um das Weiße Haus der Vereinigten Staaten ("Amerikas Schwanz").
JAW verfügt über den nötigen Intellekt und über das nötige Talent die Geschichten überzeugend umzusetzen. Auch auf Tracks wie "Paradies der Finsternis" featuring Headtrick wird der Hörer auf einen Trip ins Albtraumreich regelrecht hinein gezogen.
Die Karriere von JAW steckt jedenfalls noch in den Anfangstagen, doch konnte er bereits einige Erfolge einfahren und wurde von der Juice für das Beste Demo des Monats geadelt und steht momentan auf Platz Eins der RBA (Anm. d. Red. Reimliga-Battle Arena).
Dass das Junge Talent auch anders kann, beweisen diese Textzeilen.
"In Sachen Lebenslust bin ich leider leicht frigide / doch wenn ich keinen Vogel hätte, wär' ich wohl ne Eintagsfliege". Sehr selbstkritisch geht JAW dabei mit sich um und zeigt wieder eine andere Seite von sich.
Alles in allem muss man sagen, dass sein Mixtape einiges zu bieten hat. JAW hat einen akzeptablen Flow und weiss wie er sich ausdrücken muss. Man kann auf jeden Fall gespannt sein, wie sich die Karriere von JAW weiterentwickelt und bis dahin sei jedem "Gehirn im Mixer" empfohlen.







