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Review von Fabian

Nur neun Monate nach seinem letzten Tonträger released JAW sein neues Mixtape "Gehirn im Mixer". Auf dem 25-Track starken Werk konnte er sich u.a. Features von Peter Maffya, Headtrick, Hollywoodfinest, Illoyal, Sentinel, PCP und Rynerrr sichern.

Tracklist Tracklist
01. Gehirn in den Mixer
02.
Titellos
03.
Kein Morgen
04.
Zwei Tode
05.
Begierde Skit
06.
Auf meine Weise
07.
Verzweifelte Hobbysuche feat. Peter Maffya
08.
Dinge passieren
09.
Weisse Weste
10.
Paradies der Finsternis RMX feat. Headtrick
11.
Die Pille
12.
Parental Advisory feat. Hollywoodfinest
13.
Lieber Gott
14.
Gillette Messer Skit
15.
Alles was du willst feat. Rynerrr
16.
Böses mit Bösem feat. Illoyal & Farah
17.
Amerikas Schwanz
18.
Untergrund Sklaven feat. Sentinel
19.
Staub Skit
20.
Was passiert feat. PCP
21.
Arztbesuch
22.
Teufel Skit
23.
Jung und dumm
24.
Bis zum Ende
25.
Gehirn aus dem Mixer

Unermüdlich und keine Angst vor dem Rest der Rapszene hat JAW und beweißt mit scharfen Attacken auf die Gesellschaft, dass er seine Energie gezielt einsetzt um ganz nach oben zu gelangen.
Wortwitz wird auch bei diesem Release groß geschrieben, jedoch befasst sich der Protagonist ebenfalls mit Themen wie Suizid ("Zwei Tode") oder der Politik rund um das Weiße Haus der Vereinigten Staaten ("Amerikas Schwanz").
JAW verfügt über den nötigen Intellekt und über das nötige Talent die Geschichten überzeugend umzusetzen. Auch auf Tracks wie "Paradies der Finsternis" featuring Headtrick wird der Hörer auf einen Trip ins Albtraumreich regelrecht hinein gezogen.

Die Karriere von JAW steckt jedenfalls noch in den Anfangstagen, doch konnte er bereits einige Erfolge einfahren und wurde von der Juice für das Beste Demo des Monats geadelt und steht momentan auf Platz Eins der RBA (Anm. d. Red. Reimliga-Battle Arena).

Dass das Junge Talent auch anders kann, beweisen diese Textzeilen.
"In Sachen Lebenslust bin ich leider leicht frigide / doch wenn ich keinen Vogel hätte, wär' ich wohl ne Eintagsfliege". Sehr selbstkritisch geht JAW dabei mit sich um und zeigt wieder eine andere Seite von sich.

Alles in allem muss man sagen, dass sein Mixtape einiges zu bieten hat. JAW hat einen akzeptablen Flow und weiss wie er sich ausdrücken muss. Man kann auf jeden Fall gespannt sein, wie sich die Karriere von JAW weiterentwickelt und bis dahin sei jedem "Gehirn im Mixer" empfohlen.

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