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  • Olli Banjo & Jonesmann
 - Vier Fäuste für ein Halleluja
  • Review vom 25.04.2009

    Olli Banjo & Jonesmann

    2009 - Echte Musik / Intergroove

    Bewertung:
    • 68 Bewertungen
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Review von Fabian

Mit dem Namen "Vier Fäuste für ein Halleluja" verbindet man als erstes den Western-Klassiker mit Bud Spencer und Terence Hill. Nun, knapp 20 Jahre später erscheint das gleichnamige und wohl meist erwartete Album seit Jahren von Olli Banjo und Jonesmann. Auf 16 verbalen Backenschellen liefern sie "Action-Rap" mit Flows, Styles und Punchlines. Produzierte wurde u.a. von Banjos Haus und Hof Produzent, Roe Beardie und seinen Kollegen Sti, PhreQuincy und Benny Blanco.
Los gehts mit "Himmel zieht zu" und dieses Gefühl kommt beim Hören des Tracks auch auf. Mit brutalen Flows und Battlephrasen lassen die beiden auf einem Instrumental, welches sich gewaschen hat, nichts anbrennen.
Weiter geht es mit der Single "Vögel" und einer gnadenlosen Abrechnung aller Hater und engstirnigen Kritikern.  
Auf "Das Wesentliche" wird über die Liebe zur Hip Hop Kultur in all ihren Facetten philosophiert und hinterfragt sich dennoch ob "Hip Hop in seiner Ursprungsform noch am Leben ist".
Über einen Elektrobeat, der im Vergleich zu den aktuell so weit verbreiteten Mitläufern mich zu begeistern vermag, kommt der an Spassfaktor kaum zu übertreffende Song "Wie im Zoo". Eine absurde Abschleppstorie mit zahlreichen Allegorien aus dem Reich der Tiere.

Während das Schizogenie für komplett irre Doubletimeabstürze sorgt, singt Jonesmann gefühlsbetonte Hooks. Beide ergänzen sich perfekt und lassen somit Facetten- und Abwechslungsreiche Songs entstehen.
"Das Ende" ist auf jeden Fall noch einmal ein würdiges Finale und lässt nochmals alle Elemente ineinander fließen.
Des Öfteren wird man von so lang erwarteten Alben enttäuscht, doch Banjo und Jonesmann kamen, sahen und siegten auf ganzer Linie.
Die beiden wissen wie man durch gekonnten Wortwitz und knallharte Battletracks entertaint. Schwachstellen von "Vier Fäuste für ein Halleluja" muss man schon beinahe mit der Lupe suchen. Kurz um, das Album macht einfach nur Spass und die Fangemeinde hat genau das bekommen was sie sich schon so lange gewünscht hat.

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