2006 hat er mit dem Album "Halloziehnation" seines Alter Egos Marsimoto Rap-Deutschland in zwei Parteien gespalten. Er kreierte etwas neues, was es in der deutschen HipHop-Szene noch nicht gab. Sogar ein Jan Delay äußerte sich vor einiger Zeit, dass er auf so ein Album schon immer gewartet hätte. Von den Medien wird Marteria stets gelobt. Ob er diesen Hype nun auch mit seinem neuen Album "Base Ventura" und auch ohne die Hilfe von Marsimoto gerecht wird, wird sich zeigen.
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Produziert wurde dass 17-Track starke Album von Dead Rabbit und Dasmo. Die beiden Produzenten haben wieder den typischen Marteria / Marsimoto-Sound mit vielen synthielastig groovenden Drums verwendet. Als Features sind neben King Orgasmus One, Godsilla, Clickx, Ninavigation, Gabreal und Mädness, natürlich auch Marsimoto zu hören.
Marteria ist ein sehr kreativer Kopf und lässt wie zum Beispiel auf "Murder Was The Base" seinen ungeahnten Wortspielen und Vergleichen freien Lauf.
Ganz anderes sind die beiden "high" Tracks "Haze Ventura" und "Starteria", die sich ausgiebig mit der Leichtigkeit des Kiffens befassen.
Ein paar Anspielungen gegen Massiv bekommt man zudem in dem sehr aggressiv gehaltenen Track "Image" zu hören.
Das HipHop mit der Zeit gehen muss und nicht in der Vergangenheit hängen bleiben darf schildert er in "Tyrannosaurus Rap" ("Ich hab angefangen mit Rap weil ich Lines schreib / Du hast angefangen mit Beat-Street oder Wildstyle").
Marteria sagt selbst über sich, dass er kein Teil dieser Szene sein will. Okay, das muss man so hinnehmen, jedoch hat er es mit seinem zweiten Album nochmals geschafft die Messlatte etwas höher zu legen.
"Base Ventura" besticht nicht nur durch den monströsen Sound, nein, Marteria hat sich zudem textlich und flowtechnisch um einiges verbessert. Er lässt den Hörer in seinen Tracks an seiner Vergangenheit teilhaben und schildert seine Sicht der Dinge.
Wer "Halloziehnation" gefeiert hat, wird "Base Ventura" lieben. Für mich ist Marteria neben den Jungs von K.I.Z. der Aufsteiger im 2007.







