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  • Brainchild - Brainstorming
  • Review vom 30.09.2007

    Brainchild

    2007 - Mad Flava

    Bewertung:
    • 26 Bewertungen
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5

Review von Tobias

Im Jahr 2003 trafen sich die beiden MCs Accro und Suspee zum ersten Mal. Damals standen sich die zwei in einem Freestyle-Battle gegenüber. Am Ende gewann Accro doch man entdeckte schnell Parallelen und blieb in Kontakt. Zwei Jahre später veröffentlichte der Duisburger Suspee dann seine erste LP, auf der auch Accro vertreten war, der zum gleichen Zeitpunkt zusammen mit seiner Crew Rap a Toi auf zahlreichen Auftritten Erfahrung sammelte. In dieser Zeit ist auch die Idee Brainchild herangewachsen. Zunächst nur als Collabo zwischen Suspee und seinem langjährigen Freund DJ Mike ILL geplant, stieß schließlich auch Accro zu der Gruppe. Jetzt releasten die drei Anfang des Jahres schließlich ihre Debüt-LP "Brainstroming".

Tracklist Tracklist
01. Intro
02.
Fight Club
03.
Zur Sonne Hin
04.
Monopolist
05.
Engel feat. Tacheles
06.
Es Ist...
07.
Sharon
08.
Wille Geschehe
09.
Dreh Deinen Sound Auf feat. Fisk
10.
Im Herzen Gut
11.
Nadelstich
12.
Eine Minute
13.
Staffellauf feat. Preme
14.
Alles Sind Wir
15.
In Wirklichkeit Anders
16.
Abseits
17.
Nur Auf Ein Wort (Danke)
18.
In Meilenstiefeln
19.
Brainstorming
20.
Outro

Produziert wurde das 20 Tracks starke Album hauptsächlich von Suspee und DJ Mike ILL, der auch für die Cuts zuständig war. Weitere Produktionen stammen von DJ Dextra und MaxMiles. Das Mic teilten sich Accro und sein Duisburger Kollege. Unterstützung gab es hier von Tacheles und MC Fisk aus Norwegen.
Die Jungs haben versucht auf dem Album eine große Bandbreite abzudecken, jedoch können die Bounce Tracks wie so oft nicht überzeugen. Sehr erfreulich sind dagegen die smoothen, deepen Songs, bei denen ruhige von US-Underground inspirierte Instrumentale gespickt mit Samples perfekt mit den entspannten Flows harmonieren.
Anspieltipps sind hier unter Anderem "Eine Minute", "Alles sind wir" und "Engel". Einige der Tracks leiden unglücklicherweise an schlechtem Mastering, auch wenn die Beats zum Großteil sehr gelungen sind hätte ich sie mir ein paar Mal stärker im Hintergrund gewünscht.

Insgesamt ist aber dennoch ein sehr erfreuliches Debüt-Album entstanden, das in weiten Teilen zu überzeugen weiß und sicherlich mehrmaligen Hörgenuss garantiert. Die von einigen Leuten beschriebenen Parallelen zum Debüt von RAG kann ich allerdings nicht bestätigen. Außer dem Fakt, dass beide Crews aus dem Pott kommen haben sie nicht wirklich was gemeinsam, der Sound von Brainchild ist viel mehr beeinflusst vom Sound aus den USA. Auch die Texte, die Geschichten aus dem Alltag sowie die Liebe oder auch mal HipHop zum Inhalt haben, erinnern eher an Die Firma oder The Love Movement.

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